...etwas Geschichte...

Takhle původně vypadal dům odzaduAls im Jahre 1989 der Regimewandel kam, waren wir alle begeistert. Bald haben wir aber festgestellt daß es nicht möglich sein wird, Opas Bauernhof den lange Jahre die „Genossen" bewirtschafteten, aus unseren Gehältern zu restaurieren. Ich habe studiert, mein Bruder war im Wehrdienst, der Vater arbeitete in der Genossenschaft, und Vorstellungen gab es verschiedene. Begonnen mit Plänen für einen Kuhstall, oder einer Champignonzucht, bis zu einer Hühnerfarm mit 400 Hühnern.

Die Hühner haben wir 1992 wirklich eingekauft. Die Kalkulationen versprachen zumindest für den Anfang einen guten Ertrag und dann wollten wir nachdenken, wie weiter. Leider hat in der Zeit in der die hühner begannen Eier zu legen ein „geschickter Unternehmer" billige Eier aus dem Ausland eingeführt und die Preise vielen sofort unter den Kostenaufwand. Wir verkauften also die Hühner, leckten unsere finanziellen Wunden und dachten in dieser Zeit, daß wir mit Unternehmen aufhören......

Takhle bychom se dnes už asi neuživili.

 

 

Im Kopf war aber immer der Gedanke mit der unser Vater einmal im Jahre 1992 von einem Amt kam, wo er Pläne auf einen Kuhstall konsultierte. Die haben ihm gesagt: „Ein Kuhstall in Lhotka? Dort bauen sie lieber Tennisplätze und bereiten Zimmer für Gäste vor!" Aber woher Zimmer nehmen, wenn wir selbst in einer 1+1 -Wohnung der Großmutter wohnten? Es blieb also nichts anderes als Pläne zu zeichnen, Geld zu leihen und zu bauen beginnen. Wir haben zwar einigemale Ratschläge gehört: „Den alten Schuppen laß sein und baue auf der Wiese! Rundherum hast du ja genug Platz und es kommt billiger."

Wir haben also nach und nach aus den ehemaligen Ställen unsere Wohnung und eine kleine Pension erbaut, auf dem Garten der glücklicherweise von allen Plänen unangetastet blieb, betreiben wir einen kleinen Campingplatz und auf unsere Felder haben wir Gras gesät, um dort unsere Schafe weiden zu können. Wir meinen, daß man all das was wir betreiben Agroturistik nennen kann.

Wir haben auch eine weitere Tätigkeit versucht – 16 Jahre lang haben wir in Mrákotín einen Laden betrieben. Aber im Frühjahr 2011 mußten wir wegen der Krise und der Orientierungsänderung unserer Kunden auf Supermärkte schließen. Ähnlich war es mit dem kleinen Campingplatz – eine gewisse Zeit dachten wir das es auch so ausfällt. Zum Glück hat sich das Blatt gewendet und das Interesse steigt wieder.....

Wenn es nicht ganz rosig aussieht sagen wir oft, ob es nicht besser gewesen wäre etwas anderes zu tun. Wir würden das auch können. Was uns aber dabei hält und Freude macht, das seid ihr, unsere Gäste. Wenn sie zufrieden sind und uns das so zeigen daß sie zurückkommen. Dafür empfangen Sie unseren großen DANK.

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